Der Bearpaw Cup, der alljährlich von Gerd Bechtel - Bow-Targets, Dillinger Land - und seinem Verein in Ellerbach ausgerichtet wird, ist einfach jedes Jahr aufs Neue ein schönes Erlebnis über zwei Tage.
Kurz zusammengefasst:
1. Tag: 3-Pfeilrunde (20/16 - 14/10 - 8/4), 32 Stationen + 2 Sonderwertungen
2. Tag: 2-Pfeilrunde /20/16 - 14/10), 32 Stationen + 1 Sonderwertung
Sehr schönes vielseitiges Gelände durch Wald und Wiese, mind. zur Hälfte in Tiergruppen gestellt, von nah bis weit ist alles geboten, Gelände weitläufig, aber nicht zu anspruchsvoll was Höhenmeter angeht. Wir hatten die zwei Tage Sonne ohne Ende und waren schon fast dankbar über den Regen in der letzten Stunde vom Sonntag, der allerdings noch in ein vorbeistreifendes Gewitter ausgeartet ist. Den einen hat es erwischt, den anderen nicht. Das Essen war schwäbisch/amerikanisch mit Wurstsalat, versch. Burgervariationen und Wedges - und wer vom Tag noch nicht genug hatte, konnte die Nacht noch mitnehmen und sich am Samstagabend beim Countryfest zwischen die Line-Dancer einreihen, was ebenfalls beim Bearpaw Cup eine feste Größe ist und sehr gut besucht wird. Die Line-Dancer abzuwarten in ihrem typischen Outfit und die Live Countrymusik sind es eigentlich schon wert, noch ein Bierchen mehr zu trinken und diesen Event abzuwarten. 
Für alle, die den Bearpaw Cup nicht kennen, soll die Besonderheit genannt werden, die u.a. großzügig von Bodnik und Longlife gesponsert wird: Die Siegerehrung gilt nicht nur den ersten drei Plätzen, im Gegenteil, die ersten drei Plätze gehen "nur" mit einer Siegerurkunde und einem Schnickschnack wie z.Bsp. Pfeilezieher nach Hause, die folgenden Plätze bis einschließlich dem 8. Platz werden nach hinten immer größer belohnt, so folgen z.Bsp. Schießwürfel oder ähnliches bis hin zu klein/mittel/großem 3D-Tier für die Plätze 6., 7. und 8.
Gerd Bechtels Absicht sei dabei, dass die "üblichen" ersten 3 Plätze auf seinem Turnier mit Ruhm und Ehre zufrieden sein müssen, und die Folgeplätze bis 8, die sonst bei Siegerehrungen nie berücksichtigt werden, auch mal genannt werden und für ihre Leistung belohnt werden. Über so ein Tier ist die Freude natürlich groß! Dieses Jahr gab es eine Ente (6.), einen Fasan (7.) und einen Waschbär (8. Platz). 
Dieses Jahr habe ich von uns Freischützen niemanden außer mich gesehen, weshalb ich um ein Eigenlob nicht drumrum komme. Letzes Jahr war es noch der 7. Platz mit einem putzigen Frischling, dieses Jahr darf ich eine Siegerurkunde sowie Ruhm und Ehre mit nach Hause nehmen - mit genau 1000 P. habe ich den 2. Platz belegen können. Halleluja - ich schlafe natürlich stehend im Bett!
Traditional Open Damen    
23 Starterinnen  2. Jacqueline S.